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Über 3B Scientific

3B Scientific GmbH

Von Theodoliten und Yoricks Schädel: 3B Scientific Niederlassung in Ungarn feiert 20-jähriges Bestehen

Hamburg/Budapest, August 2013 - Dieser Tage begeht 3B Scientific Europe Kft. das 20-jährige Jubiläum. Das auch als „Biocalderoni Kft.“ bekannte Unternehmen wurde 1993 zur ersten Dependance der 3B Scientific Gruppe außerhalb Deutschlands.
 
Der Grundstein des Betriebs in Budapest wurde indes beinah zwei Jahrhunderte zuvor gelegt. Im Jahre 1819 gründete der Optiker István Calderoni (1794-1881) die nach ihm benannte Firma „Calderoni & Társa“. Zusammen mit seinem späteren Partner Franz Hopp produzierte er zunächst Theatergläser, Theodoliten u.v.m. Um die Jahrhundertwende verlagerte sich das Sortiment auf Lehrmittel. Bis zum Fall des Eisernen Vorhangs fertigte und vertrieb das inzwischen umbenannte und verstaatlichte Unternehmen Gerätschaften für den naturwissenschaftlichen Unterricht.
In den bewegten Jahren zwischen 1989 und 1992 arbeitete das Unternehmen unter altem Namen weiter, sah sich aber nach 173 Jahren Firmengeschichte der Abwicklung gegenüber. Mit der Übernahme durch 3B Scientific im Jahre 1993 konnte die Auflösung verhindert, die Produktion fortgeführt und vor Allem das Fachwissen bewahrt werden.

Heute sind mehr als 60 Personen am Standort Budapest in den Bereichen Vertrieb, Administration, Produktion und Lager beschäftigt. 3B Scientific Europe ist eine der wichtigsten Produktionsstätten innerhalb der Unternehmensgruppe. Neben Halbfertigwaren für weitere Produktionsstandorte werden vor Ort auch Fertigerzeugnisse hergestellt. Marketing und Vertrieb richten sich an eine Vielzahl osteuropäischer und zentralasiatischer Länder und berücksichtigen dabei die verschiedenen Kulturen und Sprachen der Kunden von 3B Scientific. Neben Universitäten, Medizinern, Ministerien und anderen Behörden des Gesundheits- und Erziehungswesens zählen dazu kurioserweise auch Theater, wie Managing Director Péter Szekeres zu berichten weiß. „Da echte menschliche Knochen bei Aufführungen an ungarischen Theatern nicht verwendet werden dürfen, erhalten wir manchmal Anfragen von Bühnenausstattern, die sich unsere beinah lebensechten Modelle zur Darstellung von Yoricks Schädel in ‚Hamlet’ wünschen. Bis heute haben wir keine Beschwerde erhalten, dass das Publikum den Unterschied bemerkt hätte“, erzählt Szekeres lachend.
Auch in finanzieller Hinsicht sieht es gut aus. Die Auswirkungen der jüngsten Wirtschaftskrisen konnten Szekeres und sein Team erfolgreich durch Beteiligungen an staatlichen Bildungsprojekten wie 2009 in Usbekistan oder Kirgisistan (2010) ausgleichen. „Und erst letztes Jahr statteten wir im Rahmen des ‚Öveges Programms’ mehrere wissenschaftliche Laboratorien an ungarischen Schulen aus“, sagt Szekeres.

Pläne für die Zukunft, um die traditionsreiche und produktive Erfolgsgeschichte fortzuführen, liegen bereit. Zum Einen werden die Aktivitäten auf dem osteuropäischen Akupunktur- und Therapiemarkt verstärkt, zum Anderen dürfen die 3B Scientific Kunden mehr innovative Produkte in den Bereichen medizinische Simulatoren und Naturwissenschaft erwarten.
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