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Über 3B Scientific

Lehrfilme mit Herz, Rückgrat und Verstand

3B Scientific GmbH

Hamburg, Mai 2012 - Einer der wesentlichen Ansprüche der 3B Scientific Unternehmensgruppe ist es, mit ihren Produkten wie den anatomischen Modellen die naturwissenschaftliche und medizinische Ausbildung möglichst realitätsnah zu gestalten, um so komplexe Zusammenhänge zugleich verständlich und anspruchsvoll zu vermitteln.

 

Nicht nur Universitäten und Ministerien wissen bereits um den Nutzen dieser didaktischen Materialien, auch Filmproduktionen greifen gern auf die detailreichen 3B Scientific® Produkte zurück. Durch die naturgetreue Darstellung der einzelnen Bestandteile gleichen die Modelle, oftmals Abformungen vom Original, exakt der menschlichen Anatomie. So fanden kürzlich im Onlineratgeber „Dr. Specht spricht“ auf RP ONLINE drei Modelle Verwendung vor der Kamera.

 

Dr. med. Christoph Specht, Arzt und Journalist, hat nicht nur seine eigene Kolumne auf dem Internetauftritt der Rheinischen Post, sondern wird auch gern von den Medien konsultiert, um den fachlichen Hintergrund von Erkrankungen bzw. Todesursachen prominenter Persönlichkeiten oder medizinischer Auswirkungen von Naturkatastrophen und globaler Ereignisse wie Nuklearunfälle zu beleuchten. Für seine Filmprojekte, bei denen er teils verantwortlich für Drehbuch, Produktion und Regie ist, konnte Specht bereits zahlreiche internationale Auszeichnungen entgegennehmen. In der „Dr. Specht spricht“-Reihe widmet sich der Medizinkorrespondent regelmäßig alltagsrelevanten medizinischen Fragen. So werden auch in den drei Beiträgen, für die 3B Scientific Modelle zur Verfügung stellte, Themen aufgegriffen, die uns alle angehen: Rückenprobleme, Herz- und Kreislauferkrankungen, Demenz. Denn Aufklärung ist wichtig! Nur durch Information und Prävention kann zumindest ein Teil solch schwerwiegender, das Leben nachhaltig beeinträchtigender und sogar zum Tode führender Erkrankungen verhindert werden.

 

Im Kurzfilm „Rückenschmerzen - Das Kreuz mit dem Kreuz“ erläutert Herr Dr. Specht anhand der klassischen flexiblen Wirbelsäule (1000121) die menschliche Anatomie und das Zusammenspiel von Muskeln, Knochen und Bandscheiben. Dass Erkrankungen wie ein im Modell zwischen den Lendenwirbeln eingearbeiteter Bandscheibenvorfall keine Seltenheit sind, erklärt sich schnell durch ein anschauliches Rechenbeispiel: beim falschen Heben eines 17 kg schweren Getränkekastens wirken kurzzeitig bis zu 300 kg auf die Wirbelsäule ein. Doch selbst wer nicht Opfer eines Bandscheibenvorfalls wird, ist keineswegs gefeit vor Rückenschmerzen: laut Statistik leidet jeder dritte Deutsche unter Rückenproblemen, oftmals ausgelöst durch falsche Haltung aber v.a. mangelnde Bewegung. Denn nicht nur intakte, funktionsfähige Knochen und Bänder, sondern auch eine kräftige Muskulatur ist notwendig, um Fehlhaltungen oder gar bleibende Schäden zu vermeiden. Selbst bei leichteren Schmerzen und Verspannungen gilt grundsätzlich, dass Schonhaltung zu vermeiden ist.

 

Dem Mythos Herz, landläufig Symbol der Liebe oder gar Sitz der Seele, widmet sich der Kurzfilm „Herz und Kreislauf – Strombahn des Lebens“. Dieses im Alltag oft vernachlässigte Organ bedarf guter Pflege, um sein volles Potential von rund 100.000 Schlägen am Tag entfalten zu können. Auch hier gilt: nicht schonen, sondern durch Bewegung fordern! Denn körperliche Aktivität und eine ausgewogene Ernährung können einem Infarkt vorbeugen. Obwohl diese Fakten den meisten Menschen durchaus bekannt sind, stehen Herz- und Kreislauferkrankungen an der Spitze der Todesstatistik; eine Umkehrung des Trends ist nicht erkennbar. Jährlich erleiden mehr als 260.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt, nur jeder Zweite überlebt. Beim Verschluss einer Koronararterie ist schnelles Handeln unabdingbar, da es ohne sofortige ärztliche Hilfe zum Absterben des umliegenden Muskelgewebes kommt und irreparable Schäden zur Folge haben kann. Die Anatomie des menschlichen Herzens wird in diesem Film am vierteiligen 3B Scientific® Herzmodell (1000268) veranschaulicht. Dank zweifacher Größe sind Kammern, Vorhöfe, Venen sowie Arterien samt Aorta deutlich erkennbar.

 

Einen „Gastauftritt“ absolviert das fünfteilige Gehirnmodell (1000226) im Kurzfilm „Demenz - wider das Vergessen“. Pathologisch unterscheidbar sind derzeit etwa fünfzig verschiedene Demenzformen, darunter auch die wohl am ehesten bekannte „Alzheimerdemenz“. Bei dieser chronisch fortschreitenden Erkrankung kommt es zu Eiweißablagerungen, den sogenannten Plaques. In der Folge gehen mehr und mehr Nervenzellen zugrunde und die Signalübertragung der rund einhundert Milliarden Nervenzellen im menschlichen Gehirn gerät ins Stocken. Kommt es zunächst zu Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, fallen später an sich simple Alltagstätigkeiten schwer. Mit fortschreitender Erkrankung zerfällt die Persönlichkeit und der Betroffene bedarf ständiger Pflege und Betreuung.

 

Zu sehen sind diese drei kurzweiligen Lehrfilme auf YouTube im 3B Scientific-Kanal sowie bei RP ONLINE.

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